Landart und Skulptur

"Die Kunst ist der nächste Nachbar der Wildnis", Karl Ganser

FUNDSTÜCK SKULPTUR

Fundstückkreationen

Geformt von Wind und Wasser, ausgebleicht und konserviert von der Sonne; das sind die Materialien, die Diana für ihre Werke verwendet. Die Natur stellt für die Künstlerin eine unverzichtbare Inspirationsquelle dar.

Sie findet die Fundstücke auf Wanderungen durch vielseitige Landschaften...ebenso vielseitig wie die Materialien selbst, die marinen, terrestischen oder auch animalischen Ursprungs sein können.

Doch sind ihre Skulpturen keine "objet trouvé", keine puren ready made. Die einzelnen Elemente werden von der Künstlerin aus ihrem gewöhnlichen Dasein befreit und in einen speziellen Kontext gesetzt. So werden ihre Formen und Materialien hervorgehoben und durch die Komposition miteinander bekommen sie einen anderen Sinnzusammenhang.

Die Natürlichkeit ihrer Werkstoffe werden nicht verändert (keine Polituren, Lacke, Farben...etc.), sondern versucht, ihre Besonderheit zu erspüren und einzubeziehen, sie sprechen zu lassen.

Da jedes Fundstück einmalig ist, gibt es keine Wiederholung. Jedes Kunstobjekt besitzt einen individuellen Charakter.

Die Verwendung von gefundenen Knochen bzw. Totenschädel ist eine gestalterische Eigenart von Dianas Skulpturen. Die Fundstücke die zu "Wesen" zusammengefügt werden, erfahren eine Metamorphose: sie fangen an zu leben, Charaktere und Gesichtsausdrücke anzunehmen. Dabei können letztere von lieblich bis grimmig reichen.

Dianas "avimorphe" Figuren versuchen nicht eine bestimmte Spezies zu imitieren, sondern ihnen eine eigene Identität zu verleihen. Sie erinnern an archaische Fabelwesen mit Urkräften oder Kobolde, einige könnten schamanische Kultfiguren sein und andere sprechen wiederrum die Tiefen des Unterbewusstseins an.